Thailand - Landschaftsaufnahmen der Inseln Ko Mak und Ko Kood sowie der Hauptstadt Bangkok

Bangkok - 25. Juni 2026
Landschaftsaufnahmen aus Thailand
Thailand ist eines der bekanntesten Länder Südostasiens und berühmt für seine alte Kultur, seine wunderschönen Strände und Inseln sowie seine unzähligen Tempel. Nicht zu vergessen, das berühmte thailändische Essen. Es wurde also allerhöchste Zeit für mich, dieses Land einmal zu besuchen. Ich brauchte dringend Erholung und wollte einfach nur mal am Strand liegen, Cocktails trinken, relaxen und mich massieren lassen. Wer mich kennt, weiß, dass ich eigentlich nicht lange an einem Ort verweile und meine Urlaube meist eher aus stressigen und abenteuerlichen Rundreisen besteht, die vollgespickt sind mit Zielen und Fotospots. Doch dieses Mal wollte ich den Urlaub so ruhig wie möglich angehen lassen, um Sonne zu tanken. Ob und wie gut das geklappt hat, erfahrt ihr in meinem folgenden kurzen Reisebericht.

Ich hatte noch einige Tage Resturlaub, die ich bis Ende März nehmen musste. Eine gute Reisezeit für Thailand, denn dort beginnt die heiße Phase und es war zudem noch außerhalb der Osterferien. Wir hatten ziemliches Glück mit unserer Anreise, denn aufgrund des Konflikts zwischen den USA und dem Iran wurden die meisten Flüge insbesondere über Dubai gestrichen oder verschoben. Und wir hatten einen recht riskanten Anreiseplan, der uns von Düsseldorf über Istanbul nach Bangkok führte. Von dort aus ging es ohne Puffer direkt weiter per Inlandsflug nach Trat. Am Suvarnabhumi-Flughafen in Bangkok sollte regelrechtes Chaos herrschen aufgrund der vielen Flugausfälle. Also buchten wir für knapp 60€ p. P. zwei VIP Fast Track Tickets für eine möglichst schnelle Express-Einreise. Trotz verspäteter Ankunft in Bangkok gelang es uns so, unseren Inlandsflug nach Trat sowie die anschließende Fähre nach Ko Mak noch am selben Tag zu bekommen und gegen Mittag in unserer Unterkunft einzuchecken.

Ko Mak

Ko Mak (oft auch Koh Mak geschrieben) ist eine kleine, ruhige Insel im Osten Thailands, nahe der Grenze zu Kambodscha. Sie gehört zur Provinz Trat und liegt zwischen den bekannteren Inseln Ko Chang und Ko Kut. Für diese Region galt eine Reisewarnung vom Auswärtigen Amt aufgrund des Konfliktes zwischen Thailand und Kambodscha. Vermutlich lag es aber eher an dem Konflikt zwischen den USA und dem Iran, dass vergleichsweise wenige Touristen auf der Insel waren. Viele konnten schlichtweg nicht anreisen oder haben vorsorglich ihre Flüge storniert oder gar nicht erst gebucht.

Auf der 16 km² kleinen und größtenteils flachen Insel herrscht wenig Trubel. Sie bietet viel Natur und eine entspannte Atmosphäre. Hier leben gerade einmal 700 bis 800 Einwohner und es gibt keine größeren Städte und kaum Verkehr. Ideal also, meinen Entspannungsurlaub zu starten. Auch wenn es auf der Insel an sich nicht viel zu erkunden gab, mieteten wir uns trotzdem ein Golfcart sowie Roller, um ein wenig die Insel auf und ab zu fahren und auch andere Strände zu besuchen. Überall am Straßenrand konnte man hier super preiswert an kleinen Imbiss-Ständen bzw. Grills lecker essen. Ansonsten verbrachten wir eine sehr entspannte Zeit am Strand, beim Schnorcheln, bei einem kleinen Bootsausflug oder am Pool und zwangen uns zum geplanten Nichtstun.

Wunderschöner Strand auf der Insel Ko Mak (Koh Mak) in Thailand Wunderschöner Strand auf der Insel Ko Mak (Koh Mak) in Thailand

Ko Kut

Nach ein paar Tagen ging es für uns mit der Fähre zur benachbarten Insel Ko Kut (auch Koh Kood geschrieben), welche als eine der ruhigsten und naturbelassensten Inseln Thailands gilt. Sie ist mit 130 km² deutlich größer und wilder als Koh Mak, besitzt aber auch nur eine sehr geringe Bevölkerungsdichte. Große Teile der Insel sind Dschungel und es gibt kaum städtische Infrastruktur. Straßen erschließen sich meist nur im Küstenbereich.

Auch hier erkundeten wir die Insel mit Rollern, schnorchelten, schwammen im Meer, ließen uns massieren oder chillten im Pool. Es tut so gut, die Ruhe zu genießen und einfach mal ein paar Tage gechillt an einem Ort zu verbringen. Dennoch habe ich auch von dieser Insel zumindest ein paar Fotos mitgebracht.

Wunderschöner Strand auf der Insel Ko Kut (Koh Kood) in Thailand Silhouette einer Taucherin am Strand von Koh Kood in Thailand bei Sonnenuntergang

Bangkok

Wenn man schon in Thailand ist, sollte man sich auch unbedingt Bangkok anschauen. Obwohl wir kein Fan von Großstädten sind, widmeten wir 3 Tage unseres Urlaubs der Hauptstadt und besuchten hier die berühmten Tempelanlagen Wat Pho und Wat Phra Kaeo. Wie erwartet war Bangkok tagsüber furchtbar hässlich. So besuchten wir tagsüber die Tempel sowie die großen Malls. Wer Lust auf exotische Spezialitäten wie frittierter Skorpion oder Maden hat, wird in den Fressmeilen der Malls problemlos fündig. Natürlich gab es auch hier zahlreiche leckere Restaurants mit meist scharfem Essen. Am coolsten fanden wir jedoch den 13 Meter langen Dackel "Sunshine" im Haus Nowhere im Einkaufszentrum ICONSIAM. Diese riesige Kunst- / Design-Installation ist etwa 3 Meter hoch und animatronisch. Der riesige Dackel bewegt bspw. seine Ohren und atmet und ist ein extrem beliebtes Fotomotiv.

Zu den Abendstunden verschlug es uns dann zu den Rooftop-Bars über den Dächern der Stadt. Von hier aus konnte man tolle Sonnenuntergänge von den Hochhausterrassen sehen und dabei lecker essen und Cocktails schlürfen. 

Wir fuhren überall nur mit dem Taxi, bzw. Grab, das thailändischer Pendant zu Uber. Für ein paar Euro brachten uns die Fahrer überall hin. Der Verkehr in Bangkok war aber mehr als katastrophal, weshalb man größtenteils im Stau stand. Mit einem Tuk Tuk wäre man vielleicht ein klein wenig schneller gewesen, doch dafür unklimatisiert. Und mit Rollern wollten wir uns bei diesem mörderischen Verkehr keinesfalls fortbewegen.

Der buddhistische Tempel Wat Pho in der Hauptstadt Bangkok in Thailand Über den Dächern von Bangkok - Die Skyline der Stadt von einer Rooftop Bar bei Sonnenuntergang


Fazit:

Die Inseln Ko Mak und Ko Kut sind definitiv empfehlenswert und eine Reise wert. Zumindest, wenn man sich einfach nur an schönen Stränden erholen möchte und nicht viel unternehmen will. Bangkok war mal ganz interessant, fällt aber für mich unter die Kategorie "einmal gesehen, abgehakt!". Die Tempelanlagen waren wirklich beeindruckend und auch schön, aber auch extrem überfüllt, obwohl wir früh morgens zu den ersten Besuchern gehörten.

Genug geschrieben. Hier geht es zur Bildergalerie: Thailand




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